Glossar

BIOS

Das BIOS (basic input/output system) ist ein Stück Software, das auf der Hauptplatine eines PC gespeichert ist. Unmittelbar nach dem Einschalten des Computers wird es ausgeführt und nimmt erstens die Hardware-Komponenten in Betrieb und sorgt zweitens dafür, dass das Betriebssystem gestartet wird.

HDMI

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine Schnittstelle für die digitale Bild- und Tonübertragung. Mit einm HDMI-Kabel können Sie beispielsweise einen Bildschirm mit einem Computer verbinden.

Image

Ein Image (zu deutsch: Abbild) ist das Speicherabbild einer Computerfestplatte. Im Gegensatz zu einer einfachen Datensicherung werden nicht nur die eigentlichen Daten sondern auch die Speicherstruktur des Originaldatenträgers festgehalten. Ist ein Image einmal erstellt, kann es sehr einfach und schnell auf weitere Computer der gleichen Bauart kopiert werden.

IP-Adresse

Eine IP-Adresse adressiert Computer in einem Netzwerk. Eine IP-Adresse kann einen einzelnen Computer (Unicast) oder eine Gruppe von Computern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Ein Computer kann mehrere IP-Adressen besitzen. Im Gegensatz zu einer MAC-Adresse ist eine IP-Adresse nicht hardwaregebunden, sondern wird vom Betriebssystem verwaltet.

MAC-Adresse

Die MAC-Adresse (Media-Access-Control-Adresse) ist die eindeutige Hardware-Kennung eines Netzwerkadapters. Mit dieser Kennung kann ein Computer (bzw. dessen Netzwerkkarte) eindeutig im Netzwerk identifiziert werden. Unter Windows wird diese Adresse auch "Physikalische Adresse" genannt. Im Gegensatz zu einer IP-Adresse ist eine MAC-Adresse hardwaregebunden.

Wake On LAN

Wake on LAN (kurz WoL) erlaubt es, einen Computer durch einen dedizierten Netzwerkbefehl hochzufahren. Dabei wird von einem aktiven Computer im Netzwerk ein kleines Datenpaket an die Netzwerkkarte des ausgeschalteten Computers gesendet. Dieser startet sich dann selbst. Wake on LAN ist ein Industriestandard und muss von der Netzwerkkarte unterstützt werden.

Wake On Power

Wake On Power erlaubt das Hochfahren des Computers sobald Strom fließt. Diese Fähigkeit muss vom BIOS des Computers unterstützt werden. Der Vorteil von Wake On Power ist, dass in der ausgeschalteten Phase absolut kein Strom fließen muss.

Wake On Standby

Wake On Standby erlaubt es, einen Computer mit Hilfe der eingebauten Energieverwaltung automatisch wieder hochzufahren. Dabei wird der Computer nicht komplett ausgeschaltet, sondern in einen speziellen Energiesparmodus (Standby) versetzt, der es ihm noch erlaubt auf bestimmte Ereignisse zu reagieren. Bei Wake On Standby wird als Ereignis ein Zeitgeber initialisiert, der zu einem bestimmten Zeitpunkt dem System signalisiert, dass es wieder hochfahren soll.

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